27. 03. 12
posted by: Simone Naumann
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Ärztegenossenschaft DOXS eG veranstaltet Impfwoche   

Masern europaweit wieder auf dem Vormarsch
•    Oft stecken Familienmitglieder Säuglinge und Kleinkinder an
•    Mit höherem Alter steigt die Zahl der Komplikationen bei Infektionskrankheiten

Kurz vor den Osterferien ruft der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte zu besonderer Vorsicht bei Reisen nach Spanien, Frankreich und Großbritannien auf. Besonders in der Region um Alicante, im Gebiet Rhone-Alpes sowie in Wales und Nordwest-England wurden jeweils mehrere hundert Fälle von Masern gemeldet. Gleiches gilt für Kiew und Lwiw in der Ukraine, die im Juni gemeinsam mit Polen die Europameisterschaft im Fußball austrägt. „Masern verbreiten sich über die Luft und man ist hochansteckend, ehe man bei sich selbst Symptome bemerkt. Es besteht also die Gefahr, die Krankheit erneut nach Deutschland einzuschleppen“, erklären der Kasseler Internist Dr. Ingo Niemetz und der Baunataler Kinder- und Jugendarzt Gerhard Bleckmann. Gemeinsam leiten sie die Aktion „Impfen schützt – Schützen auch Sie!“ der Ärzte- und Psychotherapeutengenossenschaft DOXS eG.

Vom 23. bis 27. April rufen die niedergelassenen nordhessischen Mediziner besonders Erwachsene dazu auf, ihren Impfschutz aufzufrischen. Gleichzeitig machen sich die DOXS in den eigenen Reihen für mehr Aufmerksamkeit zum Thema stark: „Ein Blick in den Impfpass ist für den Arzt im Normalfall Routine“, sagt Bleckmann. Das gelte speziell für Haus- und Kinderärzte, die ihre Patienten meist über Jahre hinweg kennen, und ebenso für Gynäkologen. Sie sind für Frauen zwischen 14 und 44 Jahren der meist kontaktierte medizinische Ansprechpartner. Die Leiterin des Gesundheitsamtes Region Kassel, Dr. Karin Müller, unterstützt Die DOXS-Initiative: „Jeder Arztbesuch sollte zur Kontrolle des Impfschutzes genutzt werden. Impfen ist der effektivste Schutz gegen Infektionskrankheiten.“

Seit 2007 sind Impfungen, die von der Ständigen Impfkommission am Robert-Koch-Institut, empfohlen werden, Regelleistungen der Gesetzlichen Krankenversicherungen. Dazu gehören auch Auffrischungen, denn der durch Impfung oder Erkrankung aufgebaute Schutz hält nicht in allen Fällen lebenslang.
Besonderes Gewicht legen die DOXS in ihrer Impfwoche auf die MMR-Impfung (Masern, Mumps, Röteln-Kombination) sowie die Impfung gegen Keuchhusten. Die sogenannten Kinderkrankheiten haben den Ruf, „kinderleicht“ überwunden zu werden. Doch weder für Erwachsene noch für Kinder ist das so.

Mit höherem Alter steigt die Zahl der Komplikationen bei Masern. Lungen-, Augen- oder Hirnentzündungen können die Folge sein. Keuchhusten verläuft zwar milder, manchmal sogar unbemerkt bei Erwachsenen. Allerdings sind sie es, die die Kleinsten stark gefährden. Oft stecken Familienmitglieder die Säuglinge an. Gegen Keuchhusten besitzen sie keinen von der Mutter übertragenen Nestschutz  und sie sind in den ersten Lebenswochen noch nicht geimpft. Atemstillstand, bleibende Schäden und im schlimmsten Fall der Tod sind mögliche Folgen. Masern gefährden die Kleinkinder ebenfalls. Eine gefürchtete Spätfolge ist SSPE (subakute sklerotisierende Panenzephalitis), eine Maserninfektion des Zentralen Nervensystems. Die Kinder zeigen Jahre nach der Ansteckung zunächst demenzielle Symptome, bauen körperlich vollkommen ab und sterben schließlich.

Immer wieder mahnt die UN-Weltgesundheitsorganisation WHO (World Health Organisation) speziell in verschiedenen europäischen Ländern den verstärkten Einsatz gegen Infektionskrankheiten an. Sie hat das Ziel gesetzt, bis 2015 die Masern auszurotten. Dafür müsste eine Rate von 95 Prozent wirksam Geimpfter in der Gesamtbevölkerung erreicht werden. Doch in Deutschland liegt die Quote bei 90,2 Prozent, in Hessen bei 91,3 Prozent. Statt der 1068 Fälle von Masern im vergangenen Jahr, hätten es nur 85 sein dürfen, um Deutschland als masernfrei zu bezeichnen.

Ärzte- und Psychotherapeutengenossenschaft DOXS eG
In der DOXS eG haben sich rund 300 Ärzte aus 20 Fachrichtungen sowie Psychotherapeuten aus ganz Nordhessen zusammengeschlossen. Das Ziel: die wohnortnahe ambulante Gesundheitsversorgung durch freie Haus- und Fachärzte sowie Psychotherapeuten dauerhaft sicherzustellen. Die DOXS eG will die Versorgung der Patienten durch kurze Wege, reibungslosen Informationsfluss, vertrauensvolle Zusammenarbeit, regelmäßige Fortbildungen und abgestimmte Behandlungspfade verbessern.
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an
Gundula Zeitz, PR-Beauftragte DOXS eG, Tel.: 0171-7068236, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder an Gerhard Bleckmann, Tel.: 0172-8282085, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Dr. Ingo Niemetz, Tel.: 0561 – 70 56 19 36, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

23. 11. 11
posted by: Simone Naumann
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DOXS eG und medicalnetworks schließen Vertrag zur integrierten Versorgung (IV) mit Betriebskrankenkassen in Hessen

•    bundesweit einmaliges Projekt
•    Vertrag greift für ca. 3.000 Patienten in Nordhessen
•    rund 60 Betriebskrankenkassen beteiligt
•    ambulante Pflegedienste einbezogen
•    neuartige elektronische Pflegeakte verbessert Zusammenarbeit
•    Kooperation  mit MRSA/MRE-Netzwerk Nordhessen

Etwa vier Millionen Menschen in Deutschland leiden an schlecht heilenden chronischen Wunden, rund 15.000 Patienten sind es in Nordhessen. Für viele von ihnen wird demnächst eine integrierte Wundversorgung die Lebensqualität verbessern. Dies ist das Ziel eines Vertrages, den die Ärzte- und Psychotherapeutengenossenschaft DOXS eG und ihr Kooperationspartner medicalnetworks CJ GmbH & Co. KG jetzt mit den Betriebskrankenkassen in Hessen  geschlossen haben. Die Vertragspartner kooperieren dabei mit dem MRSA/MRE-Netzwerk in Hessen.  

Ursachen: Durchblutungsstörungen, Diabetes oder Immunschwäche
Chronische Wunden entstehen nicht plötzlich, sondern entwickeln sich langsam. „Von `chronisch´ sprechen Ärzte, wenn eine Wunde nach vier bis zwölf Wochen noch nicht geheilt ist. Häufig verhindern  Durchblutungsstörungen, Diabetes mellitus  oder Infektionen eine schnelle Wundheilung“, erklärt Dr. Ingo Niemetz, hausärztlicher Internist mit Diabetologischer Schwerpunktpraxis und Aufsichtsratsmitglied DOXS eG. „Eine weitere Ursache sind Druckgeschwüre bei bettlägerigen Patienten“, so der Mediziner, der an dem IV-Vertrag teilnimmt.

Chronische Wunden sind psychisch belastend
„Chronische Wunden sind nicht nur ein medizinisches Problem, sondern auch psychisch belastend: Unter den ständigen Arztbesuchen und dem Gefühl, eine `unansehnliche´ Wunde zu haben, leiden viele Patienten mehr als unter der Wunde selbst“, sagt Dr. Stefan Pollmächer, Arzt für Allgemeinmedizin, Hausarzt, Psychotherapeut und Vorstand DOXS eG. „Chronische Wunden treiben viele Patienten in die Isolation, sie schotten sich ab und manche trauen sich nicht einmal, zum Arzt zu gehen“, so Dr. Pollmächer.  „Wir freuen uns, mit dem neuen IV-Vertrag zur Wundversorgung viele Patienten noch besser versorgen zu können“.  

Chronische Wunden verursachen hohe Kosten
Chronische Wunden bedeuten aber auch hohe Kosten für die Versicherer, darauf verweist Christoph Jaworski, Geschäftsführer der medicalnetworks CJ GmbH & Co. KG: „Die Behandlungskosten durch schwer verheilende Wunden werden jährlich deutschlandweit auf 2,5 Milliarden Euro geschätzt. Schlecht heilende Wunden sind auch ein volkswirtschaftlich bedeutsamer Faktor, denn die Patienten sind meist lange krankgeschrieben“, so Jaworski, dessen Managementgesellschaft im Gesundheitswesen neue, innovative Versorgungsformen entwickelt und Verträge zur integrierten Versorgung umsetzt.  „Die demographische Entwicklung stellt die Betriebskrankenkassen vor neue Herausforderungen. Die Ausgaben für die Behandlung von chronischen Wunden zeigen überdurchschnittliche Steigerungsraten, so dass Handlungsbedarf entsteht und neue Formen der Zusammenarbeit der medizinischen und pflegerischen Berufe von uns gefördert werden“, so Dr. Andreas Braun, Abteilungsleiter vom BKK Landesverband Hessen.

IV-Vertrag setzt auf optimale Vernetzung
Der neue IV-Vertrag, in den seit Oktober betroffene Versicherte von rund 60 Betriebskrankenkassen in Hessen einschreiben werden können, setzt auf eine optimale Vernetzung und Weiterbildung aller beteiligten medizinischen Fachkräfte sowie auf den Einsatz von modernen Wund- und Verbandsmaterialien. Auch Pflegedienste sind eingebunden – und es gibt, das ist das Besondere, eine digitale Pflegeakte, die alle Leistungserbringer und Institutionen verbindet, die an der Pflege und Behandlung des Patienten beteiligt sind. Dr. Braun vom BKK Landesverband erwartet dadurch „einen Gewinn für die Versicherten durch eine bessere Abheilung der Wunde mit einer modernen Wundtherapie und die Verhinderung von Sekundärinfektionen.“

Derzeit läuft innerhalb des IV-Vertrages zur Wundbehandlung die Testphase mit mehreren DOXS-Praxen, die ersten Patienten sind eingeschrieben. Überdies hat medicalnetworks einen Terminmanager für Wundpatienten konzipiert sowie eine Hotline installiert (Telefon 0561–766 855 30, werktäglich 9 bis 17 Uhr).  „Ausgewiesene Wundexperten der Initiative Chronische Wunden e.V. (ICW) mit speziellem Hygienefachwissen beantworten jederzeit alle Fragen rund um das Thema Wundversorgung.“ erklärt  Jaworski.  Auch Patienten, die von so genannten „Krankenhauskeimen“ betroffen sind, können die Hotline nutzen. Krankenhauskeime, multirestente Erreger (MRE) wie z. B. Multiresistente Staphylococcus aureus (MRSA), sind Bakterien, die resistent gegenüber den meisten Antibiotika sind und längst nicht mehr nur in Krankenhäusern vorkommen.

Vertragsabschluss ist in dieser Form bundesweit einmalig
„Der Vertragsabschluss zwischen DOXS, medicalnetworks und Betriebskrankenkassen ist bislang bundesweit einmalig, weil die Vertragspartner mit dem MRSA/MRE-Netzwerk kooperieren“,  sagt Dr. Karin Müller, Leiterin des Gesundheitsamtes Region Kassel, unter dessen Dach das MRSA/MRE-Netzwerk Region Kassel gegründet wurde. Das Netzwerk, das  dem MRSA/MRE-Netzwerk Nordhessen angehört, verfolgt das Ziel, die Ausbreitung von multiresistenten Keimen, speziell MRSA und MRE, zu verhindern. „Dies kann nur gelingen kann, wenn alle Beteiligten im Gesundheitswesen mitwirken“, so Dr. Müller. Mittlerweile haben sich viele Krankenhäuser von Stadt und Landkreis Kassel, ambulante Pflegedienste, Alten- und Pflegeheime, Arztpraxen und weitere als Mitglieder in das Netzwerk eingeschrieben.

Infoboxen
Ärzte und Psychotherapeutengenossenschaft DOXS eG
In der Ärzte- und Psychotherapeutengenossenschaft DOXS eG haben sich rund 350 Haus- und Fachärzte aus ganz Nordhessen zusammengeschlossen. Die im November 2007 gegründete Genossenschaft setzt sich dafür ein, dass die wohnortnahe ambulante medizinische Versorgung der Patienten dauerhaft sichergestellt und verbessert wird. Mit der engen Verzahnung von Hausärzten und Fachärzten will die DOXS eG unter anderem erreichen, dass Patienten der DOXS-Mitgliedspraxen schnell einen Facharzttermin erhalten, damit Behandlungsabläufe optimiert werden können.  Langfristig ist eine elektronische Vernetzung von Mitgliedspraxen geplant, um einen schnellen und sicheren Austausch von Untersuchungsergebnissen zu gewährleisten. Nicht zuletzt bietet die DOXS-Akademie zertifizierte Fortbildungen für Ärzte und Praxispersonal an. Auch Patientenseminare sind in Planung

MRSA/MRE-Netzwerk Nordhessen
Unter dem Dach des Gesundheitsamtes wurde im Herbst 2009 das MRSA/MRE-Netzwerk Region Kassel gegründet. Das Netzwerk verfolgt das Ziel, die Ausbreitung von multiresistenten Keimen, speziell MRSA und MRE, zu verhindern.  Dem Netzwerk gehören unter anderem viele Krankenhäuser von Stadt und Landkreis Kassel sowie Arztpraxen, ambulante Pflegedienste, Alten- und Pflegeheime an. Die Mitglieder verpflichten sich, die Spielregeln des Netzwerkes einzuhalten: einheitliche Diagnostik,  einheitliches Sanierungsschema und gesicherte Überleitung der Fakten von einem Leistungsträger zum nächsten.  Das Gesundheitsamt hat  die Funktion des Koordinators, bringt die verschiedenen Akteure mit ihren Ideen und Projekten zusammen.

25. 05. 11
posted by: Simone Naumann
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Vorsitzender ist Arzt aus Baunatal
Nordhessische Ärzte- und Psychotherapeutengenossenschaft kämpft für den Erhalt der ambulanten Gesundheitsversorgung

Kassel/Baunatal, 24.5.2011. Der 50-jährige Michael Frölich, Arzt für Allgemeinmedizin in Baunatal (Kreis Kassel), ist neuer Vorsitzender des Aufsichtsrates der DOXS eG. Die nordhessische Ärzte- und Psychotherapeutengenossenschaft, der mehr als 300 Haus- und Fachärzte aus 20 Fachrichtungen sowie Psychotherapeuten angehören, kämpft für den Erhalt der ambulanten Gesundheitsversorgung. „Gemeinsam stärker – für unsere Patienten“ ist das Motto des Bündnisses. Im Landkreis Kassel hat die DOXS eG rund 90 Mitglieder.

Der kurze Weg zum Arzt: Unter anderem dieses Ziel hat sich die Ärzte- und Psychotherapeutengenossenschaft gesteckt.
„Wer in einem Dorf in Nordhessen lebt, dem kann es schon jetzt passieren, dass er zum Arzt 20, 30 Kilometer in die Kreisstadt fahren muss, weil der Hausarzt seine Praxis im Nachbardorf aus Altersgründen aufgegeben und keinen Nachfolger gefunden hat“, sagt Michael Frölich. Die Reformen im Gesundheitswesen hätten die medizinische Versorgung der Patienten und den Arbeitsalltag der niedergelassenen Ärzte verändert. Aufgrund des hohen Kostendrucks seien viele Arztpraxen auf sich allein gestellt in ihrer Existenz bedroht. Praxensterben sei die Folge. Gesundheit durch eine optimale medizinische Versorgung drohe ein Luxusgut zu werden.

Praxensterben droht nicht nur auf dem Land
Nicht nur ländliche Gebiete hätten vielerorts zunehmend Schwierigkeiten, die ambulante medizinische Versorgung auf dem notwendigen Niveau zu sichern: Ärztemangel drohe auch in den Städten, sagt der Kasseler Allgemeinmediziner Dr. Stefan Pollmächer, der gemeinsam mit dem Neurochirurgen PD Dr. Erhard Lang als Vorstand die Geschäfte der DOXS eG führt. In etlichen Städten fänden schon jetzt viele Facharztpraxen keine Nachfolger mehr. „Der einzelne Arzt hat immer größere Probleme, sich gegenüber Klinikketten und ambulanten Polikliniken zu behaupten“, so Dr. Lang.

Mehr Qualität durch Zusammenarbeit
Mit Blick auf diese Situation will die DOXS eG eine starke Gruppe gegenüber anderen Gesundheitsversorgern bilden und bei den Kostenträgern, zum Beispiel Krankenkassen, künftig mit einer Stimme sprechen – und das konsequent im Sinne der Patienten. „Wir möchten die Entscheidungsfreiheit des Arztes in seiner Therapiewahl langfristig sicherstellen, aber auch die Qualität der ambulanten Patientenversorgung durch engere Zusammenarbeit untereinander verbessern“, erklärt Michael Frölich. So sei langfristig eine elektronische Vernetzung der Mitgliedspraxen geplant, um einen schnellen und sicheren Austausch von Untersuchungsergeb-nissen zu gewährleisten. Nicht zuletzt biete die „DOXS-Akademie“ zertifizierte Fortbildungen sowie Qualitätsmanagementverfahren für Ärzte und Praxispersonal an. Auch Patientenseminare seien in Planung.

Wichtiges Ziel bei all diesen Projekten sei es, die Standards der wohnortnahen ambulanten medizinischen und psychotherapeutischen Versorgung der Patienten zu sichern und zu verbessern, so der frischgebackene Aufsichtsratsvorsitzende. Michael Frölich löst Dr. Detlef Sommer ab: Der Internist aus Melsungen, der zu den Gründungsmitgliedern der DOXS eG gehört, zunächst stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender war und im Oktober 2008 zum Vorsitzenden des Gremiums gewählt wurde, war bei den Wahlen zum Aufsichtsrat während der Generalversammlung der Genossenschaft nicht mehr angetreten.

Hinweis für Medienvertreter
Für Nachfragen und Interviews stehen Ihnen der Aufsichtsratsvorsitzende Michael Frölich und DOXS-Vorstand Dr. Stefan Pollmächer gerne zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich an die PR-Beauftragte der DOXS eG:
Gundula Zeitz, Tel.: 0171 – 70 68 236, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Die Organe der DOXS eG
Vorstand
Priv.-Doz. Dr. med. habil. Erhard Lang, Neurochirurg (Kassel)
Dr. med. Stefan Pollmächer, Facharzt für Allgemeinmedizin, Psychotherapeut (Kassel)

Aufsichtsrat
Vorsitzender:
Michael Frölich, Allgemeinmedizin (Baunatal)

Stellvertretende Vorsitzende:
Dr. med. Thomas Meyer, Facharzt für Dermatologie (Kassel)
Dr. med. Uwe Nießner, Innere Medizin, Hausarzt (Lohfelden)

Gerhard Bleckmann, Facharzt für Kinderheilkunde (Baunatal)
Christoph Claus, Allgemeinmedizin (Grebenstein)
Dr. med. Sven Dallmann, Allgemeinmedizin (Kassel)
Constanze Discher, Allgemeinmedizin (Felsberg)
Dr. med. Lutz Fischer, Facharzt für Innere Medizin, Hausarzt (Kassel)
Dr. med. Dietmar Hanschke, Facharzt für Gefäßchirurgie/Chirurgie (Kassel)
Dr. med. Heinz-Wilhelm Kaune, Allgemeinmedizin (Lohfelden)
Dr. med. Klaus-Günther Meyer, Allgemeinmedizin (Kassel)
Dr. med. Ingo Niemetz, Facharzt für Innere Medizin, Diabetologie, Hausarzt (Kassel)
Dr. med. Gerd Rauch, Facharzt für Orthopädie (Kassel)
Wolfram Schmidt-Betschel, Facharzt für Augenheilkunde (Bad Wildungen)
Ingo Schmidt-Dietrich, Allgemeinmedizin (Kassel)

25. 11. 10
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Ärzte- und Psychotherapeutengenossenschaft fordert Überarbeitung der umstrittenen Diagnoseverschlüsselung

Kassel, 25.11.2010. Die Mitglieder der nordhessischen Ärzte- und Psychotherapeutengenossenschaft DOXS eG haben sich gegen die Einführung der neuen Diagnoseverschlüsselung ausgesprochen. „Wir fordern, dass die Ambulanten Kodierrichtlinien (AKR) nicht in der jetzigen Forum und nicht im geplanten Umfang eingeführt werden“, heißt es in einer Resolution, die die außerordentliche Generalversammlung der Genossenschaft einstimmig verabschiedet hat. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) dürfe die Kodierrichtlinien nur dann herausgeben, wenn sie auch praxistauglich seien.

In ihrer jetzigen Form könnten die AKR die Morbidität der Patienten nicht besser abbilden als dieses unter Verwendung des ICD-10 möglich sei, heißt es in der Resolution. Die DOXS-Mitglieder kritisierten, dass die Ergebnisse eines gescheiterten Testlaufes in Bayern nicht veröffentlicht würden. „In Bayern hat sich gezeigt, dass die Kodierrichtlinien weder im Alltag der Haus- noch der Fachärzte praktikabel sind, sondern nur noch mehr Bürokratie verursachen“, sagt DOXS-Vorstand Dr. Stefan Pollmächer.  Die Praxen könnten den Aufwand von bis zu fünf Minuten Zeit pro Kodierung nicht leisten ist, ohne dass er auf Kosten der Patientenversorgung gehe. „Die Kodierrichtlinien umfassen 160 Seiten, allein für Diabetes gibt es 150 verschiedene Diagnosen“, kritisiert Dr. Pollmächer.

Die DOXS eG: 470 Mitglieder aus ganz Nordhessen
In der DOXS eG haben sich rund 470 niedergelassene Ärzte und Psychotherapeuten aller Fachrichtungen aus ganz Nordhessen zusammengeschlossen. Erklärtes Ziel der 2007 gegründeten Genossenschaft: Die Standards der wohnortnahen ambulanten medizinischen und psychotherapeutischen Versorgung der Patienten zu sichern und zu verbessern. Die DOXS eG will die neuen Versorgungsformen nutzen, die der Gesetzgeber seit dem Jahr 2000 im Sozialgesetzbuch V vorgesehen hat, fördert die fachübergreifende Kooperation von Ärzten untereinander und bietet über die DOXS-Akademie für ihre Mitglieder Fortbildungen sowie Qualitätsmanagementverfahren an. Überdies verfügt die Genossenschaft über ein Tochterunternehmen: Die DOXS-Medizintechnik GmbH.

Die neuen ambulanten Kodierrichtlinien sollen am 1. Januar 2011 bundesweit in Kraft treten. Das umstrittene 160-seitige Werk soll den niedergelassenen Haus- und Fachärzten bei der richtigen Diagnoseverschlüsselung helfen. Mit den neuen Richtlinien will die Kassenärztliche Bundesvereinigung die Grundlage dafür schaffen, dass das Honorar der niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten nicht mehr an der Grundlohnsumme, sondern an der Morbidität orientiert ist.

Hinweis für Medienvertreter:
Für Nachfragen und Interviews steht Ihnen Dr. Stefan Pollmächer, Vorstandsmitglied der DOXS eG, gerne zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich an die PR-Beauftragte der DOXS eG, Gundula Zeitz, Tel.: 0171 – 70 68 236, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

19. 04. 10
posted by: Simone Naumann
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Neue Räume bieten Platz für Veranstaltungen / Patientenseminare geplant / Einweihungsfeier am 28. April

Kassel. Fortbildungsveranstaltungen für Ärzte, Psychotherapeuten und medizinisches Fachpersonal kann die nordhessische Ärzte- und
Psychotherapeutengenossenschaft DOXS eG künftig in ihren eigenen Räumen anbieten. Die DOXS eG ist in die Schenkendorfstraße 6-8 in Kassel umgezogen.
Hier will die DOXS Akademie, der Fortbildungsbereich der Genossenschaft, auch Seminare und Workshops für Patienten anbieten. „Für unsere Mitglieder stehen ein Veranstaltungsraum für etwa 50 Personen sowie ein Seminarraum für rund 14 Personen kostenlos zur Verfügung“, erklärt DOXS-Geschäftsführer Gernot Ruffing. Eingeweiht werden die neuen Räume im Kasseler Westen am 28. April ab 18.00 Uhr. Unter den Gästen ist die Leiterin der Gesundheitsamtes Region Kassel, Dr. Karin Müller.

In der DOXS eG haben sich rund 500 niedergelassene Ärzte und Psychotherapeuten aus ganz Nordhessen zusammengeschlossen. Sie wollen die wohnortnahe ambulante medizinische und psychotherapeutische Versorgung der Patienten sichern und verbessern. Unter anderem schließt die Genossenschaft Verträge zur integrierten Versorgung mit den Krankenkassen und fördert die Kooperation von Ärzten und Psychotherapeuten verschiedener Fachrichtungen untereinander, aber auch mit Kliniken und Reha-Einrichtungen. Überdies verfügt die DOXS eG über ein Tochterunternehmen: Bundesweit erstmals hat eine Ärztegenossenschaft mit der DOXS Medizintechnik GmbH in Eigenregie eine
Firma gegründet, die Ärzten gehört und die Ärzte beliefert. Rund 40.000 Medizinprodukte – von der Spritzenkanüle bis zum Ultraschallgerät kann die „DOXS-Tochter“ liefern.

Wir laden Sie herzlich ein zur Einweihung der neuen Räume der DOXS eG am 28.4.2010 ab 18.00 Uhr, in die Schenkendorfstraße 6-8, in 34119 Kassel

Programm:
Begrüßung:  Dr. Detlef Sommer, Aufsichtsrat DOXS eG, Dr. Erhard Lang, Dr. Stefan Pollmächer, Vorstände DOXS eG
Grußwort:    Dr. Karin Müller, Leiterin des Gesundheitsamtes Region Kassel
Imbiss, Möglichkeit zur Besichtigung der neuen Räumlichkeiten

Zur besseren Planung bitten wir um Anmeldung.

Hinweis für die Redaktionen:
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Gundula Zeitz, PR-Beauftragte DOXSeG,
Tel.: 0171-7068236